29.7.20

Hinterm Dorf













Hinterm Dorf

Kornfelder. In der Ferne wie ein Saum
Rahmt Laubwald sie und eine Straße weist
Landeinwärts. Beide überragend kreist
Ein Windrad. Rauschen füllt den weiten Raum.

Vom Dorf her nahen dichte Vogeltrauben.
Im Erntetaumel schwingen sie nach oben
Und gleiten wieder abwärts. Furchen stauben
Urplötzlich und versanden winddurchwoben.

Der Schwarm stiebt auf, verblasst und Wolkenscharen
Versammeln eilig sich an seiner Stelle
Als grauer Bausch, zum Bersten aufgeschwollen.

Von einer Böe wird Gras am Rand durchfahren,
Zugleich verschwindet auch die Helle.
Dann regnet es. Gewitterdonner grollen.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank, liebe Elke
für dein "Klinggedicht" (Sonett) in dem du auch mir vertraute
Naturbilder so meisterlich in Szene gesetzt hast
Ich genieße es, so als stünde ich neben dir, vor diesem Bild.
Herzliche Grüße aus dem Mandelbachtal

Elke K.-K. hat gesagt…

Ganz liebe Grüße ins schöne Saarland zu dir, das ich auch schon lieben lernte. Dankeschön für deine lieben Worte! Herzlichst aus dem Norden!