8.10.17

Oktoberböe











Oktoberböe

Launenhafter Wind

Seit dem Morgen 
tränkt er die Luft 
mit ankerndem Regen

Presst ihn an die 
Fenster mit Wucht 
und haltlosem Falllaub 
dessen Röte
wie Kupfer strahlt
bevor es ermattet 
auf den Boden 
sinkt und verblasst 
im Schatten des Mondlichts

Sturm und Wolken 
schleißen die Nacht 
bis tiefblaue Stille 

fällt

in mein Gedicht

.

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