20.9.12

Jungsein

Jungsein

Lust haben
auf Leben
Im Galopp
durch die Tage reiten
mit wehender Mähne
ohne Luft zu holen

Ruhige Ufer
liegen in weiter Ferne

Kommentare:

ahora-giocanda hat gesagt…

Wir schütteln gelassen unsere Mähne, gallopieren ist einer ruhigeren Gangart gewichen.
Das hat auch etwas für sich :-)
Gruß
Barbara

Elke K. hat gesagt…

Dem stimme ich gerne zu, liebe Barbara, auch wenn mich immer mal wieder die Lust zum Galoppieren packt! :-)

syntaxia hat gesagt…

Nicht mehr so jung, erlaube ich mir das ruhige Ufer ins Visier zu nehmen. Zuweilen, wenn mir das Tempo ringsum zu schnell ist, mag ich auch nur stehen bleiben, wie der Esel und ausharren! ;-)

..grüßt dich Monika

Anonym hat gesagt…

Will ja wirklich kein Spaßverderber sein,
kann mir aber einfach nicht verkneifen,
ganz vorsichtig darauf hinzuweisen,
dass immerhin die Möglichkeit besteht,
sich auch zu vergaloppieren.

Außerdem gebe ich zu bedenken,
dass das Leben schnell genug vorbei geht,
auch ohne Galopp.

Jorge D.R.

Bettina hat gesagt…

Hm,es ist vielleicht schwierig zum jugendlichen Galoppieren zu stehen, wo berechtigte Mahner sich mehren und Entschleunigung für unsere dahingaloppierende Zeit fordern. Ich glaube, es ist aber eher dieses ewig junggebliebene alte Gefühl von Zeit zu Zeit noch einmal aus Gewohnheiten, Ritualen und vielleicht auch schon vorhandenen Bequemlichkeiten auszubrechen und noch einmal frischen Wind in sein Leben zu lassen, auch auf die Gefahr hin, dass mit einem die Pferde durchgehen. So verstehe ich momentan Dein Gedicht Elke. Kann natürlich auch sein, dass ich in ca.15 Jahren ähnlich wie die bisherigen Kommentatoren denke, würde mir aber wünschen, es wäre nicht so. Alles Gute für Deine derzeitige neue Gangart wünscht Dir ab sofort Bettina

Bess hat gesagt…

Die junge Gangart hat Weihnachten hier nicht Halt gemacht. Aber vielleicht findet sie im Vorübereilen die guten Wünsche zum Jahreswechsel! Ein glückliches neues Jahr!
Bess