Lasse mich vom Winter singen
dem voll Kälte Frost und Schnee
wenn die Noten silbern klingen
auf dem eisbedeckten See
Und die starren Gräser zittern
weil ein Schwan sie überflog
Möge aller Schmerz zersplittern
Möge aller Schmerz zersplittern
der das Herz des Nachts umzog
Trage ihn in Eiskristallen
über Hagebuttenrot
Wolken die in Nichts zerfallen
Licht in dem schon Sommer loht
Lasse mich vom Winter singen
Lied von Wärme und von Rauch
wenn sich neue Träume schlingen
6 Kommentare:
Eine Wohltat ist es deine Zeilen zu lesen, liebe Elke.
"Wenn die Noten silbern klingen" - das ist so toll!!
..grüßt dich Monika
tragend und schön sind Deine Worte, ist die Musik.
Liebe Grüße und einen bereichernden Aufenthalt am Meer.
Herzlich Barbara
...
Lass das Meer für Dich nun singen,
rauschen, fluten. Meeresstrand
wird Entspannung, Frieden bringen,
der sich unmerklich abgewandt.
Lass die Steine zu dir sprechen
und mit jedem neuen Schritt
Ketten die Dich engen brechen,
fasse wieder festen Tritt.
Stimme ein ins Meeresrauschen
mit der Ebbe und der Flut
ruhig atmend stille lauschen
wirst Du frei, fasst wieder Mut.
http://youtu.be/gwJOnwLGWzI
Liebe Elke - zur Vorabeinstimmung *g*
LG
ein Winterbild, das plötzliche Wärme zeigt und Hoffnung auf neues Leben
lieben Gruß
Uta
Tragend und schön sind Deine Worte - richtiggehende Musik.
Liebe Grüße
Helmut
(Ahora wird mir das bisschen Klauen verzeihen :-) )
Diese Zeilen gehen mir unter die Haut und diese bildlich so intensive Poesie berührt mich im Tiefsten. Ich bin an Eva Strittnatter erinnert, die sich beim Lesen an ihre Heimat und Sprache erinnern würde...
Danke
M.
Kommentar veröffentlichen