26.1.12

Winterserenade

Winterserenade

Lasse mich vom Winter singen
dem voll Kälte Frost und Schnee
wenn die Noten silbern klingen
auf dem eisbedeckten See


Und die starren Gräser zittern
weil ein Schwan sie überflog
Möge aller Schmerz zersplittern
der das Herz des Nachts umzog


Trage ihn in Eiskristallen
über Hagebuttenrot
Wolken die in Nichts zerfallen
Licht in dem schon Sommer loht 

Lasse mich vom Winter singen
Lied von Wärme und von Rauch
wenn sich neue Träume schlingen
efeugrün beim Blaubeerstrauch 



video


6 Kommentare:

syntaxia hat gesagt…

Eine Wohltat ist es deine Zeilen zu lesen, liebe Elke.
"Wenn die Noten silbern klingen" - das ist so toll!!

..grüßt dich Monika

ahora-giocanda hat gesagt…

tragend und schön sind Deine Worte, ist die Musik.

Liebe Grüße und einen bereichernden Aufenthalt am Meer.
Herzlich Barbara

...
Lass das Meer für Dich nun singen,
rauschen, fluten. Meeresstrand
wird Entspannung, Frieden bringen,
der sich unmerklich abgewandt.

Lass die Steine zu dir sprechen
und mit jedem neuen Schritt
Ketten die Dich engen brechen,
fasse wieder festen Tritt.

Stimme ein ins Meeresrauschen
mit der Ebbe und der Flut
ruhig atmend stille lauschen
wirst Du frei, fasst wieder Mut.

manacur hat gesagt…

http://youtu.be/gwJOnwLGWzI

Liebe Elke - zur Vorabeinstimmung *g*
LG

Traveller hat gesagt…

ein Winterbild, das plötzliche Wärme zeigt und Hoffnung auf neues Leben

lieben Gruß
Uta

Helmut Maier hat gesagt…

Tragend und schön sind Deine Worte - richtiggehende Musik.

Liebe Grüße
Helmut

(Ahora wird mir das bisschen Klauen verzeihen :-) )

Anonym hat gesagt…

Diese Zeilen gehen mir unter die Haut und diese bildlich so intensive Poesie berührt mich im Tiefsten. Ich bin an Eva Strittnatter erinnert, die sich beim Lesen an ihre Heimat und Sprache erinnern würde...

Danke

M.