20.10.11

Erstes Novembergedicht

Erstes Novembergedicht

Gefrorene Dämmerung
hinter fast
entblößten Bäumen.

Tagsüber bläht sich
beleibtes Grau
über Fenstern auf.

Licht garnt den Abend
dahinter hell.
Ich trage Schwarz:

Mir
fehlen
die Regenbögen.


"Lichtgarn" ist der alte Ausdruck für "Docht", z.B. Kerzendocht

video

Quelle des Films: Youtube

5 Kommentare:

ahora-giocanda hat gesagt…

Ja,
Licht (um)garnt den Abend, besänftigt Schwarz.

Wie tröstlich.

Liebe Grüße
Barbara

schreibtalk hat gesagt…

Liebe ELke,

wenn wir noch ein wenig warten, kommen auch die Regenbögen wieder, bestimmt.

Liebe Grüße an eine große Lyrikerin und eine Frau mit Herz und Verstand,
ELsa

Helmut Maier hat gesagt…

Oh ja, die Regenbögen! Si trösten so sehr - sogar in der Erinnerung!

Liebe Grüße
Helmut

Anonym hat gesagt…

Liebe Elke,
wie machst Du es nur, Trost zu spenden, wo Du doch noch selber Trost brauchst? Vielen Dank für die tröstenden Worte und das ausgesuchte Hoffnungsvideo.
(Zum Glück wurde uns ja die Lyrik mit in die Wiege gelegt. Sie ist glaube ich die eigentliche Trostspenderin. Das heißt, so lange wir noch Worte so aneinanderfügen können, ist Farbe/Leben in uns...)
Liebe Grüße von Bettina

Elke K. hat gesagt…

Liebe Barbara, Betti, Elsa und lieber Helmut, ihr habt mir mit euren Worten eine tiefe Freude gemacht. Ja, die Lyrik... Ich stimme dir ganz zu, liebe Betti und ergänze: Welches Glück haben wir, die wir sie in uns entdecken dürfen!

Seid lieb zur Nacht gegrüßt von Elke