Weißt du,
warm war es.
Von irgendwo
strömte Holunderduft
durch die Nacht
und lauthals hielten
Grillen den Takt
mit deinem Atem.
Bis er erstarb.
Jähe Stille.
Unhörbar querte
die Milchstraße
Adler und Schwan,
deren Schwingen
die Sterne
durchwoben.
Wie immer
des Sommers.
Evelyn Glennie spielt Vivaldi auf der Marimba
5 Kommentare:
Dein Gedicht erinnerte mich an:
http://apod.nasa.gov/apod/ap110810.html
LG
Curt
das ist wunderbar leise ...
den vivaldi kenne ich nur mit flöte gespielt - die marimba klingt da im vergleich beinah bittend, lange nicht so durchdringend ... schööööön
lieben gruß,
tabea
Cécile kam aus der Schweiz.
Ich traf sie an einer Tankstelle in Honduras.
Sie bestaunte meinen Landcruiser,
ich ihre schwer beladene Enduro,
insbesondere ihre Musikanlage.
Ihr Helm war zu klein für meinen Kopf,
aber die Musik konnte ich gut hören.
Es war von 'irgendeiner' Engländerin,
ihr Name war Evelyn Glennie.
Lieber Curt, dein Link lädt zum Entdecken ein. Vielen Dank.
Tabea, ja, die gehörlose Glennie berührt. Sie trifft meinen Nerv zurzeit besonders, lässt mich von Strophe zu Strophe gleiten.
Jorge, solche Begegnungen mit Musik prägen sich oft mehr ein, als die im Konzertsaal, nicht wahr?
Seid alle Drei dankbar gegrüßt von E.
Wenn Frau Holde im Spiel ist, kann wohl so Märchenhaftes Wirklichkeit werden!
Liebe Grüße
Helmut
Kommentar veröffentlichen