6.9.11

Als ich vorhin










Als ich vorhin

den Morgen begrüßte
mit einer Last
schwerer Träume
auf den Schultern,
fragte ich mich,
ob ich ein Lächeln

zulassen würde,
wenn aus dem Duft der
Spätsommerblumen
ein Schmetterling
aufsteigt oder
wenn mein Blick

sich in Fenster
versenkt, in denen
sich der Himmel
lodernd spiegelt beim
Sonnenuntergang
und wenn ich später,

bei geschlossenen Augen,
die Kühle der Nacht
über mein Haar
streichen lasse,
tröstend und zärtlich
wie einst deine Hand.

Ja. Ich werde.

5 Kommentare:

Helmut Maier hat gesagt…

Da hast Du gewiss richtig entschieden!

Liebe Grüße
Helmut

manacur hat gesagt…

Death valley

Hast du das Tal durchschritten
in Hitze, Staub,
mit großem Durst,
den Ausstieg schließlich
gefunden,
bleibt Leid
nur noch Erinnerung.

Erwarte nicht,
dass diese Welt
deinen Bericht versteht.
Du bleibst allein
auf dich gestellt.

Doch fähig wirst du,
kannst mitempfinden,
wenn andere in diesem Tal
noch lange nicht
den Ausgang finden.

LG
Curt

ahora-giocanda hat gesagt…

allein die Frage lässt hoffen, dass es so ist ... bald wirst Du wieder lächeln.

Liebe Grüße
Barbara

syntaxia hat gesagt…

Traurig doch wunderschön!

..grüßt dich Monika herzlich berührt

Elke K. hat gesagt…

Ja, ihr Vier,so dicht wohnen Schmerz und Freude beieinander. Ihr habt Rechtmit Allem, was ihr geschrieben habt. Vielen Dank!