
Bittschrift
Bewahrt den Duft
der weißen Apfelblüten
und den Geschmack
des grünen Tees.
Versucht, den Sang
der Nachtigall zu hüten
am Ufersaum
des nahen Sees.
Beschirmt das Licht,
wenn es erwacht am Morgen,
das Honiggelb
vom Frühlingsmond,
den trauten Arm,
in dem wir fest geborgen
erfühlen, wo
der Friede wohnt.
5 Kommentare:
Darf man sich anschließen?
LG
Curt
Ich schließe mich einfach mal an.
Liebe Grüße
Helmut
wunderschön, Elke, wie immer!
Andere Orte sind ungewöhnlich und oft zunächst fiktiv. Sie entstehen beim Zuhören im Herzen oder beim Lesen im Kopf. In einem solchen Moment ist das Leben plötzlich spannend. Man möchte mehr davon. Alles ist geheimnisvoll und macht neugierig. Die Sorgen sind vergessen. Der Mensch begegnet sich selbst. Der Horizont wird weit für die Gedanken. Die Sehnsucht greift Raum. Dann muss man aufbrechen.
Für mich hat das Reisen immer eine Kraft spendende Wirkung. Inzwischen spielt es für mich keine so große Rolle mehr, ob nur die Seele unterwegs ist. Im Land der Träume ist es meist schön. Geht der Körper mit, wird es meist anstrengender und in jedem Falle teurer ;-)
In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und Energie bei Deinen zukünftigen Wanderungen. Möge Dich die Sonne begleiten. Und nachts der Mond - sei er nun honiggelb oder eher silbrig ;-)
Lieber Jorge, den Worten in deinem ausführlichen Kommentar stimme ich so ganz zu. Ich freue mich darüber, dass du die Veränderung auf meinem Blog entdeckt hast. "Andere Orte" waren auch der Auslöser für dieses Gedicht, das sich in Kroatien im Gespräch mit den Einheimischen über ihre Kriegserinnerungen und damit verbundenen Gefühle ausformte.
Habt Dank, liebe Bea, lieber Curt und lieber Helmut, für euer zustimmendes Nicken. Ja, in uns allen wohnt wohl die Sehnsucht nach Frieden an allen Orten der Welt.
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