Bild: A. Denis, "Schrei"
μετάστάση
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wuchert
unter der Haut
Widerhaken
treiben sich
qualvoll
in den Verstand
Ahnung dornt
in jeder Pore
und Schmerz
hämmert
hilflos
gegen die
Mittsommernacht
μετάστάση, griech. :Metastase.
Gedichte halten Erinnerungen fest, tragen zudem die Ahnung von Kommendem in sich. Sie versuchen, lebendige Wirklichkeit mit allen Sinnen einzufangen und in Worte zu fassen. Hab doch ein wenig Zeit zum Innehalten...
13 Kommentare:
touchée
LG
Curt
Großartig, liebe Elke!
Herzlich,
ELsa
Liebe Elke,
Ja, ich finde es legitim, sein Eigenes lyrisch zu verarbeiten, sofern es zur Lyrik wird und nicht zum Tagebuch. Das ist hier bestens gelungen!
Herzliche Grüße
ELsa
Sehr eindringlich geschrieben!
Beim Schreiben kann man sehr viel verarbeiten...
Alles Erdenklich Gute für dich - Donna
Mitsommernacht,
wie gut dass es Dich gibt,
nicht zu lange,
damit Du nicht wucherst
auch,
grade lange genug,
um das Hämmern
nicht endlos zu machen,
zu ermöglichen aber.
Alpträume aber
wären schon gar nicht
zu ertragen.
Alles Gute
Helmut
Liebe Donna, liebe Elsa und lieber Helmut,
eure Kommentare bestätigen: Es ist nicht nur für "alte Zeiten" völlig normal, Themen wie Krankheit oder Tod in lyrische Formen zu betten. Auch heutzutage bieten diese uns Verfassern wie den Lesern die Möglichkeit der eigenen Verarbeitung oder Auseinandersetzung.
Mit einem dankbaren Nicken für euer Verstehen,
herzlichst, E.
Wunderbar treffend, liebe Elke!!
..herzliche Grüße von Monika
Es ist so still hier in deinem Blog...
Ich schicke dir liebe Grüße. Donna
Einfach noch mal liebe Grüße in deinen Sommer hinein.
Ich hoffe, es geht dir gut!
LG - Donna
Liebe Elke,
bin auf Besuch gewesen in Deinen Seiten. So viel Ruhe und Stille.
Bess
Ermutigung
Diese Kanadierin
und auch
diese Kanadierin
spielen jetzt für dich.
Höre ihnen zu.
Schaue ihnen zu.
Dann gehe
durch den Abend.
Spürst du das Wasser
auf deiner Haut?
Es ist nur der Regen.
Keine Tränen mehr.
Du bist eine starke Frau.
Und jetzt setze dich
an deinen kleinen Tisch
und schreibe wieder.
Alle hier
warten darauf.
Zwischenzeilen
Es gibt Tage,
da wurzeln
keine Worte.
Heimatlos
irren sie
über Linien
und greifen
ins Nichts.
Manche
allerdings
erden sich
unbemerkt
inmitten
der Leere
und geben
lautlos Halt.
Lieber Jörg,
hab einfach nur Dank für deine warmherzigen Worte.
Herzlichst, Elke
Welch wunderschöne "Zwischenzeilen"!
Liebe Grüße
Helmut
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